Was muss ich bei Kauf einer Brennholzsäge beachten?
Ein gute Brennholzsäge sollte unkompliziert zu bedienen sein, eine solide Schnittleistung besitzen und über ausreichend Sicherheitsstandards verfügen. Je nach Einsatzzweck und zu bewältigender Holzmenge spielt die zur Verfügung stehende Leistung eine wichtige Rolle, diese entscheidet letztendlich über die Effizienz der Maschine.
Inhaltsverzeichnis
Leistung und Leerlaufdrehzahl
Bei den kompakten Heimanwender Wipp- und Tischreissägen reicht eine Aufnahmeleistung von 2000 Watt und Umdrehungen von 2500 – 2900 U/min vollkommen aus. Für die professionelle Holzverarbeitung sollte die Säge eine Leistung von wenigstens 5000 Watt besitzen und über Leerlaufgeschwindigkeiten von 1400 – 1600 U/min verfügen. Hier kommt es wirklich stark auf die eigenen Anforderungen an. Denn je dicker das Holz ist, desto mehr Kraft aus dem Motor wird benötigt. Außerdem ist der Elektromotor natürlich an eine Steckdose gebunden. Bei einem Benzinmotor ist ein mobiler Einsatz der Wippsäge möglich. Außerdem, wenn ein Zapfwellenanschluss vorhanden ist, dann kann die Säge auch am Traktor angschlossen und betrieben werden.
Sicherheit und Handhabung
Ein äußerst wichtiger Punkt bei der Brennholzverarbeitung ist die Handhabung sowie die eigene Sicherheit bei der Arbeit mit der Brennholzsäge. Um ausreichend Sicherheit zu gewährleisten, sollte das Gerät über einen zuverlässigen Motorschutzschalter mit Nullspannungsauslöser verfügen. Ein zusätzliches TÜV-Siegel sowie das GS-Zeichen sind weitere Faktoren für die Sicherheitsstandards der Säge. Für den Transport sollten schwere Wippkreissägen mit Rolleigenschaften ausgestattet sein, sodass Sie bewegt werden können. Wichtig bei dem Betrieb einer Wippkreissäge ist, dass man auf einen sicheren, festen und stabilen Stand achtet. Denn bei dem Betrieb einer Holzverarbeitungsmaschine entsteht eine sehr starke Kraft, sodass hier der feste und sichere Stand sehr wichtig ist.
Sägeblattdurchmesser und Schnitttiefe
Des Weiteren spielt der Sägeblattdurchmesser bei einer Brennholzsäge eine große Rolle. Ein 700 mm Sägeblatt zum Beispiel gestattet Schnitttiefen bis zu 270 mm, wogegen ein 400 mm Sägeblatt lediglich bis zu 130 mm erlaubt. Zudem sollte bei Hartholz auf den Einsatz eines Hartmetall-Sägeblatts geachtet werden. Das Sägeblatt muss in der Regel nach einer bestimmten Zeit ausgewechselt werden, da es sich über die Zeit hinweg abnutzt.
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